Auch bei Küchenzubehör, Kleingeräten und Armaturen lässt sich eine Menge in Sachen Sparsamkeit erreichen.
Armaturen tunen
Zunächst ist der Einsatz von Perlstrahlern an Wasch- und Spülbecken zu empfehlen. Sie drosseln das fließende
Wasser und lösen den Wasserstrahl in viele kleine Wassertropfen auf. Dadurch können Sie bis zu 30 Prozent Wasser
sparen. Ein weiterer Vorteil: durch die erhöhte Fließgeschwindigkeit entstehen weniger Kalkablagerungen, die die
Armaturen zusetzen. Perlstrahler können einfach per Hand installiert werden und kosten verhältnismäßig wenig.
Die sparsamste Methode Wasser zu kochen ist die Nutzung eines Wasserkochers. Achten Sie darauf, dass das
Gerät über eine Abschaltautomatik verfügt.
Sparsam beleuchten
Ein großer Posten auf Ihrer Stromrechnung muss der Beleuchtung zur Last gelegt werden, denn sie ist fast genauso
teuer, wie Backen und Kochen. Es ist also durchaus lohnenswert, über effizientes Beleuchten nachzudenken – nicht
nur in der Küche. Der Markt bietet eine große Vielfalt an unterschiedlichen Leuchtmitteln. Im Trend sind
Energiesparlampen. Sie sind natürlich wesentlich sparsamer als herkömmliche Glühlampen, die einen Großteil der
Energie nicht in Licht, sondern in Wärme umwandeln und eine geringe Lebensdauer haben. Der Nachteil von
Energiesparlampen: Sie erreichen erst nach einer Verzögerung ihre ganze Helligkeit. Achten Sie darauf, dass die
Leuchtmittel mit einer Vorwärmfunktion ausgestattet sind! Das sorgt für schonendes Zünden und die Lampen
erreichen eine höhere Lebensdauer.
Immer mehr im Kommen und absolut empfehlenswert in Punkto Sparsamkeit sind LED-Beleuchtungen. Leuchtdioden,
die anders als Glühlampen und Halogenleuchten keine Energie-Verluste durch Wärme erzeugen, finden gerade bei der
Küchenarchitektur ihr ideales Einsatzgebiet: sie sind sparsam, extrem langlebig und ermöglichen geringe
Einbautiefen. Beliebt sind selbstklebende, flexible LED-Streifen, die sich nahezu überall verarbeiten lassen.
Beim Einbau sollte man aber die geringere Helligkeit und die doch recht kühle Farbe des Lichtes bedenken.
Stromfresser Kaffeeautomat
Die handelsübliche Kaffeemaschine wird in immer mehr Haushalten ausgemustert und durch raffinierte
Kaffeevollautomaten ersetzt. Leider verursachen diese Geräte keine unerheblichen Stromkosten. Hier machen wieder
einmal die Details den Unterschied. Im Stand-by, bei dem das Gerät lediglich Wasser warm hält, liegen oft die
Tücken. Entscheiden Sie sich deshalb für ein Gerät mit Auto-Off-Funktion, damit der Kaffeeautomat nicht rund um
die Uhr betriebsbereit bleibt. Bei neuen Geräten ist diese Funktion programmierbar. Besonders gut ist es, wenn
der Auto-Off-Schalter das Gerät ganz vom Netz trennt.
Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Achten Sie beim Ausrangieren Ihrer alten Geräte auf eine fachgerechte
Entsorgung. Auskünfte geben Küchenfachgeschäfte und Gemeindeverwaltungen.
Mit freundlicher Unterstützung von: