Alt gegen Neu macht sich bezahlt! Kühlschränke und Gefriertruhen sind rund um die Uhr im Einsatz,
deshalb lohnt es sich gerade hier, über Energieeffizienz nachzudenken. Auch wenn die alten Geräte noch
funktionieren, neue Kühlschränke benötigen bis zu 75 Prozent weniger Energie. Dabei ist zu bedenken, dass
sich ein niedriger Kaufpreis meist in höheren Stromkosten durch niedrigere Energieeffizienzklassen
niederschlägt. Also schauen Sie genauer hin und wählen Sie Produkte der Klassen A+, oder noch besser A++!
Die richtige Klimazone
Dass es sich lohnt alte Geräte zu ersetzen, ist nicht nur in Punkto Klimaschutz und Sparsamkeit eine
Empfehlung. Durch die Aufteilung in unterschiedliche Klimazonen hält die neueste Kühlschrankgeneration
Lebensmittel bis zu 3x länger frisch – es schützt die Vitamine im Kühlgut und es wird weniger weggeworfen,
was den Geldbeutel schont. Die Perfect-Fresh Zone® von Miele oder das vitaFresh®-System von Siemens sehen ein
Trockenfach für verpackte Lebensmittel, wie Fleisch und Molkereiprodukte vor. Unverpackte Lebensmittel, in
erster Linie Obst und Gemüse, werden im Feuchtfach gelagert.
Die moderne NoFrost Technik, die verschiedene Hersteller anbieten, leitet Luftfeuchte aus Gefriertruhen
und Gefrierschränken nach außen. Dadurch kann sich kaum Eis bilden, was zu einem höheren Stromverbrauch
führen würde. Allerdings erfordert diese Technologie etwas mehr Energie und lohnt sich dann, wenn Türen
häufig auf und zu gemacht werden.
Der Hersteller Liebherr bietet bspw. die Möglichkeit, ungenutzte Schubfächer ganz abzuschalten, wodurch
der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent gesenkt werden kann.
Richtig aufstellen
Bedeutend für die optimale Funktion von Kühlgeräten ist die Frage des Standortes. Steht der Kühlschrank
zu warm, sprich in der Nähe einer Heizung oder beim Backofen, ist die sparsame Funktion nicht gewährleistet.

Abbildung: Siemens
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