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Mitdenken – Ressourcen schonen – Geld sparen

Energiesparen in der Küche

Tipps zum Energiesparen

Kochen/Backen

Etwa 12 Prozent des durchschnittlichen Stromverbrauchs eines Haushalts werden allein beim Kochen und Backen buchstäblich "verbraten". Maßgebend sind eigene Gewohnheiten und die Geräteausstattung – und genau hier liegen die Chancen, aktiv Kosten zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.

Gas oder Strom?
Die Frage, ob Gas oder Strom, muss positiv zugunsten des Kochens mit Gas ausfallen. Wird Strom zur Wärmerzeugung genutzt, ist immer mit hohen Umwandlungsverlusten zu rechnen, zum einen bei der Stromerzeugung, zum anderen bei der Umwandlung in Wärme. Das heißt, dass bei einem Elektroherd nur 30 Prozent der Primärenergie letztlich beim Kochen genutzt werden – bei einem Gasherd sind es immerhin 58 Prozent.

Sparsame Kochflächen
Bahnbrechend in Sachen Sparsamkeit ist die Induktionstechnologie für Kochfelder, die seit einigen Jahren auf dem Markt ist und mittlerweile von allen Herstellern angeboten wird. Bei Induktionsherden entsteht die Hitze mittels elektromagnetischer Kräfte und erst dann, wenn der Topf auf die eingeschaltete Kochfläche gestellt wird. Die Kochzone selbst bleibt kalt, nur der Gefäßboden wird erhitzt. Da die Hitze auf Knopfdruck verfügbar ist, verkürzen sich die Kochzeiten erheblich. Wasser kocht in der Hälfte der Zeit, die herkömmliche Kochflächen benötigen. Hierbei werden bis zu 30 Prozent Strom gespart. Restwärme entsteht gar nicht. Wird der Topf entfernt, schaltet sich das Gerät ab. Natürlich ist hierbei eine gewisse Umgewöhnung alter Kochgewohnheiten von Nöten. Zudem erfordert diese Technologie auch spezielles Kochgeschirr. Herkömmliche Töpfe sind nicht geeignet. Die günstigsten unter den Kochfeldern, die gusseisernen Kochplatten, sind leider insgesamt die unökonomischsten. Beim Aufwärmen und Erhitzen muss immer zuerst die gesamte Masse der Platte erwärmt werden. Zudem kommt es durch ihre hohe Wärmespeicherkapazität zu großen Energieverlusten bei der Abkühlung. Durch geschickte Restwärmenutzung sind Einsparungen möglich! Gegenüber anderen Elektrokochfeldern, verbrauchen sie dennoch rund 20 Prozent mehr Energie. Kochfelder aus Glaskeramik (Ceran®-Kochfelder) und Infrarotkochzonen sind die sparsamen Varianten, da sie weniger Masse erwärmen. Wenn auch in der Anschaffung am teuersten, sind induktionsbetriebene Kochfelder die sparsamsten und deshalb Jedem, der eine Neuanschaffung plant, zu empfehlen.

Intelligente Backöfen
Backofen Modelle, z. B. von Miele sind mit zahlreichen intelligenten Technologien ausgestattet, die beim Stromsparen helfen. Dank einer Zeitprogrammierung schalten sich diese Backöfen vorzeitig ab und nutzen die Restwärme effizient aus. Auch die Backofenbeleuchtung schaltet sich automatisch ab. Beheizung und Gebläse werden bei einer Türöffnung abgeschaltet. Neuartige dreifach verglaste Backofentüren sind durch ihre geringeren Temperaturen an der Außenseite nicht nur sicherer, sondern auch sparsamer. Modelle mit Aktiv Clean ®, z. B. von Siemens, sind besser isoliert und senken somit den Stromverbrauch. Entscheiden Sie sich für die Spitzenprodukte bei der Energieeffizienz! Bei den jährlichen Gesamtkosten wird es sich rechnen.

Siemens Induktion

Abbildung: Siemens


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