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Mitdenken – Ressourcen schonen – Geld sparen

Energiesparen in der Küche

Tipps zum Energiesparen

Geräte optimal nutzen

Kühlschrank richtig ein- und aufstellen! Oftmals sind die Leistungsgrade der Geräte zu hoch eingestellt. Gerade im Kühlschrank kann die Leistung je nach Füllung variiert werden. Sie können das Gerät sogar ganz abstellen, wenn Sie längere Zeit nicht zu Hause sind.
Lassen Sie Ihre kühlen Lebensmittel nicht zu lange in der Wärme liegen, damit sie nicht erst wieder zu sehr herunter gekühlt werden müssen! Gegarte Speisen sollten erst dann in den Kühlschrank gestellt werden, wenn sie vollständig abgekühlt sind – das kostet sonst unnötig Energie. Fleischstücke sollten nicht schwerer als 3 Kilo sein, sonst brauchen sie zu lange zum durchfrieren.
Die optimale Kühlschranktemperatur liegt übrigens bei 7 °C, im Gefrierschrank sind -18 °C günstig. Das sollte man regelmäßig kontrollieren.
Gefrierfächer sollten regelmäßig abgetaut werden! Durch dicke Eisschichten, die sich beim häufigen Öffnen und Schließen der Geräte bilden, werden die Fächer isoliert und verbrauchen mehr Energie um die Temperatur zu halten. Deshalb sorgen Sie für Ordnung bei Ihren Lebensmitteln, damit alles schnell gefunden wird und Türen nur kurz geöffnet werden müssen!
Bevor Sie sich für ein neues Gerät entscheiden, überdenken Sie genau, wie viel Platz tatsächlich benötigt wird. Jedes Kilo Lebensmittel, das gekühlt, oder eingefroren wird, schlägt sich auf Ihrer Stromrechnung nieder. Fatal ist ungenutzter Kühlraum. Man rechnet etwa mit 50 Litern Nutzinhalt pro Person. Achten Sie auf Ihren tatsächlichen Bedarf!
Wollen Sie sich zwischen einem Gefrierschrank- oder einer Truhe entscheiden? Wenn es die häuslichen Gegebenheiten zulassen, sollte die Entscheidung zu Gunsten einer Truhe ausfallen. Diese sind sparsamer, da sie 10-12 Prozent weniger Energie verbrauchen.
Der Standort von Kühlgeräten beeinflusst wesentlich deren Funktion. In der Nähe von Herdgeräten, Heizungen oder an Orten mit starker Sonneneinstrahlung ist kein Kühlschrank gut aufgehoben. Ausreichende Lüftung und Wandabstände sind ebenso wichtig.
Eine zu starke Staubschicht am Lüftungsgitter auf der Rückseite des Gerätes sollte von Zeit zu Zeit entfernt werden. Achten Sie auch darauf, dass die Türdichtungen in Takt sind!

Überlegt Geschirrspülen! So einfach wie es klingen mag: Stellen Sie die Spülmaschine erst an, wenn sie wirklich voll ist. Überlegen Sie, ob Vorspülen wirklich nötig ist. Es ist günstiger, grobe Verschmutzungen vorher vom Geschirr zu entfernen. Alle modernen Geräte verfügen über Spar- oder Eco-Programme, die gegenüber Normalprogrammen mehr als ein Viertel weniger Energie verbrauchen. Lange Stand-by-Phasen können vermieden werden, wenn der Spüler sofort nach Ablauf des Programms ausgeschaltet wird. Saubere und unverstopfte Spülmaschinensiebe verhindern verlängerte Betriebszeiten und höhere Energiekosten.

Backofeneinstellungen optimal ausnutzen! Verfügt ein Herd über eine Umlauft- bzw. Heißluftfunktion sollte man diese nutzen. Durch die gleichmäßige Verteilung der Luft über ein Gebläse ist es bei vielen Modellen möglich auf mehreren Ebenen gleichzeitig zu backen oder zu braten. Zudem können im Vergleich zur Ober- und Unterhitze niedrigere Temperaturen gewählt werden, das Vorheizen erübrigt sich in der Regel.
Die Backofentüren sollten Sie so wenig wie möglich öffnen, dadurch geht Wärme verloren.

Kochfläche

Abbildung: Siemens


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