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Mitdenken – Ressourcen schonen – Geld sparen

Energiesparen in der Küche

Tipps zum Energiesparen

Clever in der Küche

Auch mit neuen und energieeffizienten Geräten wird Strom und Wasser verbraucht, die nicht zum Nulltarif zu haben sind. Wenn Sie etwas an Ihrem eigenen Verhalten drehen und Ihre Geräte optimal und clever nutzen, können Sie Ressourcen und eine Menge Geld einsparen.

Auf das richtige Kochgeschirr achten! Emaille-Töpfe geben sehr viel Wärme an die Umgebung ab, besser geeignet sind deshalb Kochgeschirre aus Edelstahl oder Kupfer. Achtung: Bei Induktionsfeldern benötigen Sie selbstverständlich entsprechende Töpfe und Pfannen! Verbeulte Töpfe verlängern die Garzeiten. Der Boden sollte eben und 3 bis 5 Millimeter dick sein.

Deckel nutzen!Lassen Sie beim Kochen nicht unnötig Energie entweichen. Nutzen Sie, immer dort wo es geht, einen Deckel für Ihr Kochgeschirr. Haben Sie lieber ein Auge mehr auf das Kochgut, damit nichts überläuft. Logisch und wichtig: Für jede Portion die richtige Topfgröße wählen!

Auf den Durchmesser achten! Der Topfdurchmesser sollte immer der Größe des Kochfeldes entsprechen, sonst geht zu viel Wärme verloren. Ist das Kochfeld zu klein, dauert die Ankochzeit zu lange. Töpfe und Pfannen sollten maximal 10 Millimeter größer und 5 Millimeter kleiner sein als die Kochzone. Ein Schnellkochtopf, als altbekannter Küchenhelfer, hilft enorm beim Sparen. Auf dem Markt sind moderne Druck-Dampfgarer erhältlich, die das alte Verfahren innovativ ausnutzen. Sie kochen nicht nur schonend, sondern brauchen in der Regel nur die halbe Kochzeit.

Mit wenig Wasser kochen! Nudeln oder Kartoffeln kochen auch mit kleineren Wassermengen. Gerade für Gemüse empfiehlt es sich, keine großen Wasserbäder zu veranstalten. Denn je mehr Wasser sie erwärmen müssen, umso mehr Energie verbrauchen Sie. Wer sparen möchte nutzt den Wasserdampf, das zudem vitamin- und geschmacksschonend ist. Viele Hersteller haben auf den Bedarf nach energiesparenden und gesunden Garmethoden reagiert und kombinieren diese positiven Eigenschaften in der neuesten Generation von Dampfgarern, die Speisen nur mit Hilfe von Wasserdampf zubereiten. So gehen keine Vitamine an das Kochwasser verloren und die notwendigen Wassermengen reduzieren sich auf ein Minimum. Durch die ständige Zuführung von frischem Dampf, die die Übertragung unterschiedlicher Gerüche und Geschmäcker verhindert, können ganze Gerichte auf einmal zubereitet werden.

Restwärme nutzen! Schalten Sie Ihre Kochplatten oder den Backofen ruhig mal früher ab und nutzen die die Nachheizphase aus. Bei einer Betriebszeit von über 40 Minuten können Sie den Herd 10 Minuten früher abstellen. Das Vorheizen des Backofens ist meist keine sinnvolle, sondern lediglich eine teure Maßnahme. Testen Sie es und verzichten Sie einmal auf das Vorheizen. Lediglich empfindliche Teige benötigen sofort die volle Hitze.

Wasserkocher und Mikrowelle sind nützlich! Zum Erhitzen von Wasser sind Wasserkocher ungeschlagen sparsam. Sie kochen wesentlich schneller und energieeffizienter! Kochen Sie Wasser für Nudeln oder Kartoffeln nicht im Topf, sondern im Wasserkocher und schütten Sie das Wasser dann um! Auch wer sonst eher wenig mit der Mikrowelle kocht, zum Erhitzen von kleinen Mengen bis zu 400 Gramm sollte man sie nutzen, denn dort ist sie sparsamer als der Herd. Verteilen Sie die Speisen so flach wie möglich auf dem Teller, das spart Zeit und man sollte wissen, dass Mikrowellen nur bis zu 6 Zentimetern in das Gargut eindringen.
Ebenfalls effizient sind Eierkocher. Sie benötigen nur ein Minimum an Wasser und bestechen durch kürzeste Garzeiten. Bei Zugabe der exakten Wassermenge für den gewünschten Härtegrad ist das perfekte Frühstücksei nicht länger eine Kunst für sich.

Nicht immer den Backofen nutzen! Zum Aufbacken der Sonntagsbrötchen ist der Toaster die bessere Wahl. Das spart über die Hälfte der Energie. Nutzen Sie Ihren Backofen erst ab einer Menge von 1-2 Kilo, ansonsten nutzen Sie die Kochflächen! Praktisch sind Minibacköfen, die Einzelportionen, z. B. kleine Aufläufe, ideal zubereiten.
Das Niedrigenergiegaren ist zwar keine ganz neue Methode, wird aber gerade im Zuge des Energiesparens immer wieder empfohlen. Bei dieser Garmethode, wird der Ofen nicht über 100 °C heiß. Fleisch wird rundum kräftig angebraten und dann bis zur gewünschten Garstufe ohne Abdeckung in den Ofen geschoben. Je nach Fleischqualität und Dicke kann das bis zu mehreren Stunden dauern. Durch die niedrige Temperatur wird trotz der längeren Dauer, Energie gespart und – ein absolut angenehmer Nebeneffekt – perfekt gegart.

Dampfgarer

Abbildung: Miele


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